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KfW-Eigenkapital für Franchise-Gründung

Franchisegeber stellen ihren Lizenznehmern gegen Geld ein Geschäftsmodells und eine meist etablierte Marke bereit. Sie unterstützen sie beim Aufbau einer selbstständigen Existenz. Jeder Franchisepartner ist zugleich Aushängeschild und Markenbotschafter. Verständlich, dass der Franchisegeber ein Interesse daran hat, dass die Geschäfte seriös geführt werden – nicht nur wegen der Beteiligung am Umsatz oder Gewinn. Damit der Franchisenehmer sich auch wirklich Mühe gibt, verlangt der Franchisegeber oft einen gewissen Anteil Eigenkapital an der Unternehmensfinanzierung. Darauf ist bei der Auswahl eines geeigneten Franchisesystems Rücksicht zu nehmen.

 

Günstige Darlehen von der KfW

Es gibt Kredite für Existenzgründer, die trotz geringer Sicherheiten erhältlich sind. Die Förderbank KfW bietet solche Darlehen in Zusammenarbeit mit der finanzierenden Hausbank an. Sie sind nicht nur wegen der niedrigen Zinsen interessant, sondern vor allem deshalb, weil die KfW der Geschäftsbank bis zu 80 % des Ausfallrisikos abnimmt. Die Risikoübernahme ersetzt die Sicherheiten, die ansonsten vom Kreditnehmer bereitgestellt werden müssten. Wer mit dem Gedanken einer Existenzgründung per Franchising oder einer Erweiterung eines bestehenden Franchising-Unternehmens spielt, sollte unbedingt nach KfW-Krediten schauen, rät www.europakredit.com, ein Portal zur Unternehmensfinanzierung. Das StartGeld (Produkt 067), das Kapital für Gründung (Produkt 058) und der Gründerkredit Universell (Produkte 073 bis 076) sind die richtige Wahl für Neugründungen und Unternehmensnachfolgen, der Unternehmerkredit (Produkte 037 und 047) ist gedacht für Betriebe, die schon seit mindestens fünf Jahren am Markt sind.

 

 

 

Investitionsvolumen 5.000 oder 500.000 Euro

Auch wenn die KfW hohe Kreditvolumina bereitstellt, ist aus den eingangs genannten Gründen ein gewisses Maß an Eigenkapital erforderlich. Wer nicht auf größere Ersparnisse zurückgreifen kann, muss sich leider von einigen Geschäftsideen verabschieden. Ein Restaurant einzurichten, kostet beispielsweise rund eine halbe Million, bei einem Beratungsunternehmen erhält man die Geschäftsausstattung dagegen schon für ein paar tausend Euro. Die Einstiegsgebühr, die an den Franchisegeber zu zahlen ist, kommt jeweils hinzu. Sie kann sehr unterschiedlich ausfallen, im Schnitt ist mit etwa 15.000 Euro zu rechnen. Ein kleiner Prozentsatz von Franchisesystemen ist auch ohne Eintrittsgeld zu haben, im Gegenzug fällt die spätere Umsatzbeteiligung dann in der Regel höher aus. Sicherlich sollte der eigene Berufswunsch im Vordergrund stehen, und ein leidenschaftlicher Gastronom ist ganz klar fehl am Platz, wenn er eine Schülernachhilfe leiten soll. Ein finanziell unrealistisches Ziel sollte aber nicht weiterverfolgt werden, damit der Traum von der Selbstständigkeit nicht im Insolvenzverfahren endet.