Organsiation der Buchhaltung

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Kurzanleitung zur Belegsortierung
Um Ihnen und uns die Arbeit zu erleichtern, ist eine gute Organisation sehr hilfreich.

Wenn Sie uns die Belege in einem Schuhkarton einreichen, kommen wir damit natürlich auch zurecht. Aber die Kosten werden steigen und die Effizienz wird sinken.
Denn erst wenn die Belege sortiert werden, lässt sich die Richtigkeit und Vollständigkeit feststellen. Neben dem höheren Zeitaufwand für das Sortieren werden i.d.R. auch Rückfragen wegen fehlender Belege / Informationen nötig.
belege-richtig-sortieren.pdf
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Wie hätten wir es denn gerne?

Die meisten unserer neuen Mandanten fragen uns, wie denn die Belege am Besten sortiert und vorbereitet werden, damit wir sie einfach verarbeiten können. Wir haben da mal einen kleinen Videoclip erstellt:

Wie werden Bewirtungsbelege eigentlich ausgefüllt?

Eigentlich ganz einfach. Ausserdem kann auch das Trinkgeld mit angesetzt werden. Das muss man aber in der Regel selbst eintragen. Wie und wo? Wir zeigen es hier am praktischem Beispiel:

Mehr zum Thema Bewirtung:

Die Bewirtungsaufwendungen werden zu 70 % als betrieblich anerkannt, die Vorsteuer kann zu 100 % abgezogen werden (Der bewirtende, zum Vorsteuerabzug berechtigte Unternehmer kann nach § 15 Abs. 1a Umsatzsteuergesetz (UStG) die in den Bewirtungsaufwendungen enthaltene Umsatzsteuer in voller Höhe von der Vorsteuer abziehen und nicht nur die nach § 4 Abs.1 Nr.2 EStG abzugsfähigen 70%). Das gilt auch für das Trinkgeld, nur ist hier natürlich kein Vorsteuerabzug möglich.


In der Tat sind noch viele weitere Bedingungen an die Anerkennung von Bewirtungsbelegen geknüpft.
So gilt auch hier die Regel, dass Belege über 150 Euro zum Zwecke des Vorsteuerabzuges alle Angaben wie eine ordentliche Handelsrechnung enthalten müssen, insbesondere den Namen und Anschrift des bewirtenden Unternehmers.


Übersicht der Pfichtangaben:

  • Anlass der Bewirtung (möglichst genau, allgemeine Angaben wie "Arbeitsgespräch" genügen nicht)
  • Namen der bewirteten Personen
  • Unterschrift des Bewirtenden, also des Gastgebers.
  • Name und Anschrift der Gaststätte
  • Tag der Bewirtung (maschinell eingedruckt)
  • Genaue Bezeichnung der verzehrten Speisen, z.B. "Menü 1", "Tagesgericht 2", "Lunch-Buffet". Allgemeine Angaben wie "Speisen und Getränke" genügen nicht.
  • Rechnungsbetrag in einer Summe inklusive Mehrwertsteuer sowie anzuwendender Steuersatz
  • Ausstellungsdatum der Rechnung (auch wenn identisch mit Bewirtungsdatum)
  • Rechnungsnummer/Registrierungsnummer
  • Ferner empfiehlt es sich, das Trinkgeld vo Empfänger abzeichnen zu lassen,

Das gesamte Thema Bewirtungen füllt mehrere Seiten. Wir wollen hier nicht alles haarklein aufführen, um den Rahmen an dieser Stelle nicht zu sprengen. Es empfiehlt sich, Beratung in Anspruch zu nehmen, sobald die Belege oder Bedingungen aus dem üblichen Rahmen fallen.

Noch mehr Informationen zum Thema Buchhaltung:

buchhaltung-einfach-sicher.de = Buchhaltung schnell, einfach und sicher erklärt. Hinter diesem Link eröffnen sich weitere wertvolle Infromationen und Grundlagenwissen zur Buchhaltung im Allgemeinen. Klicken Sie mal rein, mehr Wissen schadet nicht.